Sleep Cycle meldet Umsatzrückgang im ersten Quartal und kündigt Personalabbau an
Nutzerverlust drückt Quartalsumsatz und zwingt zur Umstrukturierung
Das schwedische Schlaftracking-Startup Sleep Cycle hat im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet. Grund seien schwindende Abozahlen, teilte das Unternehmen mit, zugleich kündigte die Führung eine Reorganisation an, die auch Kürzungen im Personalbestand vorsieht.
Die Geschäftsführung begründet den Schritt mit veränderten Nutzungsgewohnheiten und steigendem Wettbewerbsdruck im Markt für Gesundheits- und Schlafdaten. Ziel der Maßnahmen sei, die Kostenstruktur zu straffen und die Produktentwicklung auf Kernfunktionen zu konzentrieren, um langfristig wieder Wachstum zu erreichen.
In Stockholm, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, reagieren Mitarbeitende und Branchenbeobachter mit Sorge. Interne Quellen berichten von ersten Umstrukturierungsplänen und vereinzelten Entlassungen; genaue Zahlen nannte das Unternehmen bislang nicht.
Für verbleibende Nutzer bedeuten die Maßnahmen mögliche Anpassungen im Support und bei neuen Funktionen. Investoren und Marktanalysten werden die Folgen für die Bewertung des Unternehmens und die Position im hart umkämpften Appmarkt genau beobachten.

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